Warum eine abgeschlossene Ausbildung so wichtig ist

23. Okt 13 • AllgemeinKeine KommentareMehr lesen »

Die positive Nachricht: Die Beschäftigung in Deutschland ist gestiegen. Zum Einen durch eine höhere Beteiligung von Frauen und Älteren am Erwerbsleben, zum Anderen aber auch durch Zuwanderung. Die negative Nachricht: Der Abbau der Arbeitslosigkeit ist ins stocken geraten. Insbesondere Langzeitarbeitslose haben von der erhöhten Beschäftigungsnachfrage der Unternehmen kaum profitiert. Doch warum ist das so?

Laut Institut für Arbeit und Bildung ist daran insbesondere der sogenannte „Mismatch“ schuld, mit anderen Worten: Das Angebot an Arbeitsqualifikation passt nicht mit der Nachfrage zusammen. Um beides zusammenzubringen, wird von den Unternehmen zunehmend in Weiterbildung investiert, aber auch davon profitieren die Arbeitslosen nicht, denn die Unternehmen bilden ihre eigenen Beschäftigten weiter und dann kann es höchstens „Nachrutscher“ auf die weniger qualifizierten Arbeitsplätze geben.

Was ist die Lösung?

Nur eine Lösung gibt es sicher nicht. Aber es gibt eine wesentliche Voraussetzung dafür, die Gefahr auf Arbeitslosigkeit – und erst recht auf Langzeitarbeitslosigkeit – niedrig zu halten: Eine abgeschlossene Berufsausbildung. Insofern lohnt es sich, sehr genau darüber nachzudenken, welchen Beruf man ergreifen könnte, auch wenn es vielleicht zum Traumberuf nicht reicht. Ich kenne viele Menschen, die erst auf Umwegen ihre Berufung gefunden haben. Nur hätten sie diese gar nicht gefunden, wenn nicht zunächst eine Ausbildung vorweg gegangen wäre. Der Einsatz in der Praxis, das Kennenlernen von Unternehmen und anderen Menschen können immer zu neuen Chancen führen, die man dann später durch Weiterbildung oder auch mal durch Umschulung ergreifen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.